JugendMitarbeiterTreff

im christlichen Glauben gemeinsam unterwegs

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JugendMitarbeiterTreff

Im "JMT" treffen sich einmal monatlich alle, die Jungscharen oder Jugendgruppen leiten zum gemeinsamen Singen, meist einem Impuls zu Beginn, organisatorischen Absprachen und Planungen für gemeinsame Aktionen aller Jungscharen wie
*    den Stand beim Weihnachtsmarkt in der Stadt, der immer am Samstag vor dem
zweiten Advent stattfindet;
*    die gemeinsame Jungschar-Weihnachtsfeier
*    die Jungscharübernachtung im Sommer
Einmal pro Jahr gibt es einen gemeinsamen JMT-Tag und/oder ein gemeinsames Wochenende, wo ein gemeinsam abgesprochenes Thema bearbeitet wird.
Wer neu in die Jungschararbeit einsteigt, ist zum Einführungstag eingeladen, der für die konfirmierten Jugendlichen im Juni oder Juli angeboten wird.
Die Gemeinde fördert die Ausbildung der Jugendmitarbeitenden, indem sie derzeit die Kosten für die Jugendleiterausbildung beim Bezirksjugendwerk oder beim Stadtjugendreferat finanziert.

JMT-Wochenende 2011

Vom 7. - 9. Oktober war ein guter Teil der Jugendmitarbeitenden im CVJM-Haus im Lohlenbachtal (Leonberg). Das im JMT gewählte Thema war "Satan/Hölle - Okkultismus". Nach einer Einführung durch einen Kurzfilm und eigenes Nachdenken zu verschiedenen Perspektiven und Fragen zum Thema sowie einem Austausch dazu gab es den sehr anregenden Film "Adams Äpfel" am Freitagabend.

Am Samstag bildeten die Mitarbeitenden verschiedene Workshops zu Themenbereichen, die sie spannend fanden. Sie lasen Texte, recherchierten im www, analysierten Bilder und Doku-Filme. Jede Workshop-Gruppe erarbeitete eine Präsentation für das Plenum.

Am Nachmittag nutzten wir erst einmal das gute Wetter, um nach einer Einführung zum Geocachen einen von neun Caches in und um Leonberg zu wählen und sich auf die Suche zu machen.

Die verlief sehr unterschiedlich - während einige schon fast die Suche nach einem einzigen Cache aufgeben wollten, der sehr trickreich versteckt war, waren andere mehreren Caches auf der Spur oder verbrachten unterhaltsame (3 (!!)) Stunden auf Cache-Suche - vielleicht ist der auch einfach verschwunden?

Danach wurden die Ergebnisse der Workshops präsentiert, was sehr aufschlussreich und informativ war, verstärkt durch die gute Darstellung - das war super, sachlich und oft auch ziemlich persönlich zugleich! - Oben die Präsentation zum Thema "Okkultismus", hier Eindrücke und Plakate zur Frage, die Kindern gestellt worden war: "Wohin gehen wir, wenn wir sterben?"

Nicole und Eckhard bei ihrer Vorstellung

 

Was denken Kinder über die Frage "wohin kommen wir, wenn wir sterben?" - Hier einige in der Präsentation vorgestellten Antworten:

Wie ist das mit Hölle und Teufel? (Merke: Kinder denken nicht in Optionen - "es könnte sein, dass ..." - für sie ist ihre Vorstellung sehr konkret

Wie ist es wohl, wenn wir tot sind? "Kindermund tut Wahrheit kund", oder wie war das?

 

Da sind auch die Sellen kein großes Problem - so lauten Kinderantworten.

Wirklich schön ist, dass Kinder nicht nur viele angstvolle Bilder von einer "Hölle" haben, sondern sich auch den Himmel sehr konkret vorstellen. Da haben auch märchenhafte Vorstellungen vom "Tischlein deck dich" einen Platz!

Schön gestaltet waren auch die Übersichten zu den unterschiedlichen Vorstellungen in den Evangelien und wie sie sich im Lauf der Zeit weiterentwickelt haben

Die recht komplizierte Vorstellung, wie sie im Mittelalter bei manchen wohl vorherrschte, mit Partikulargericht (das nach dem Tod schon das Jüngste Gericht vorwegnimmt und mit dem Limbus einen Ort für die ungetauft verstorbenen Kinder enthält):

- bis hin zur komplexen Darstellung eines Mitarbeiters:

Nach dem schon traditionellen Racletteessen am frühen Abend folgte eine Feedback- und Auswertungsrunde zu den ersten Monaten des ejww. Auf einem Zeitstrahl legten die Mitarbeitenden Karten ab mit ihren wichtigen Eindrücken zur bisherigen Jugendarbeit und der Startphase des ejww mit den Vorbereitungen auf das Gründungsfest und diesen ganz besonderen Tag am 18.09.2011. Was kann daraus werden? Wie könnte zukünftig die Arbeit des ejww aussehen, welche Schwerpunkte sollten gesetzt werden? Soll es ein jährliches Jugendwerksfest geben, nächstes Jahr auch wieder mit einem Stadtlauf? - Eine Gesprächsrunde schloss sich an das Feedback an, und später gab es noch zwei Filme bis tief in die Nacht.

Am Sonntag feierte die Mitarbeitendengruppe eine kreativen Gottesdienst, dessen Mitte der Austausch über die Versuchungsgeschichte aus dem Lukasevangelium war. Sehr unterschiedliche Gedanken und Vorstellungen wurden ausgesprochen zur Versuchung Jesu, zur Gestalt und Bedeutung des Versuchers und dazu, was diese Geschichte heute bedeuten kann.

Grundsätzliche Überlegungen zur Weiterführung der Jungschararbeit in Zeiten von immer dominierendem Unterricht an den Schulen und verschärftem Stressempfinden durch Klausuren (einige Mitarbeitende hatten ihre Teilnahme am Wochenende trotz früherer Anmeldung zurückgezogen, weil in der kommenden Woche wichtige Klausssuren auf dem Plan standen), aber auch eingeschränkten Zeitfenstern bei den Jungscharkindern und z.B. einem ökumenischen Jugendtag 2012 führten die Gedanken weiter. Auch die Planung des Weihnachtsmarktes am 3.12.2011 wurde angesprochen - Details und Beschlüsse werden beim nächsten JMT am 17.10. um 20 Uhr (!!!) geklärt/gefasst.