KiBiWo-Blättle 2010

im christlichen Glauben gemeinsam unterwegs

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Web-Site anzumelden:

Passwort vergessen?

Noch kein Mitglied? Hier können Sie sich registrieren.
Paul-Reusch-Straße 3, D-71263 Weil der Stadt; Fon 07033-7726; mail@brenzkirche.de. Bankverbindung: KSK Böblingen, Konto 4190301, BLZ 60350130
   

KiBiWo-Blättle 2010

KiBiWo-Blättle 2010

Mirjam schlägt auf die Pauke

Das KiBiWo-Blättle zum Herunterladen:

Seite 1

Seite 2

Seite 3

Seite 4

 

KIBIWO-BLÄTTLE 2010

Mirjam schlägt auf die Pauke

Die Geschichte erzählt von einem etwa 12jährigen, hebräischen Mädchen, mit dem Namen Mirjam, dessen Mutter Jochebed ein Kind erwartet. Sie hilft ihrer Mutter viel bei der Sklavenarbeit. Ihr Volk ist vor langer Zeit nach Ägypten gekommen, da einer von ihnen den Ägyptern geholfen hat und der Pharao den Hebräern deswegen Land geschenkt hat. Der jetzige Pharao scheint das aber vergessen zu haben und macht sie  zu seinen Zwangsarbeitern. Das Volk ist anfangs relativ klein und kann sich nicht wehren gegen den mächtigen Pharao. Mirjam sieht ihren Vater durch die Sklavenarbeit deshalb nur sehr selten.

 

1.Tag:

Der Minister teilt dem Pharao mit, dass die hebräischen Frauen immer mehr Kinder bekommen und dass das Volk eines Tages Krieg gegen die Ägypter führen könnte. Der Pharao will mit allen Mitteln verhindern, dass dies passiert. Er ruft die Hebammen und gibt ihnen den Auftrag alle neugeborenen Jungen der Hebräerinnen zu töten. Die Hebammen sind geschockt und wollen diesen Befehl nicht ausführen. Daraufhin schickt der Pharao Soldaten  zu allen Israeliten, die die Kinder in den Nil werfen sollen. Mirjam will ihren Bruder davor beschützen und legt ihn in einem Korb versteckt zwischen Schilf und hält sich in der Gegend auf.  Bitja, die Tochter des Pharaos, findet den Jungen und sucht eine Mutter, die dieses Kind ernähren könnte. Mirjam gibt sich zu erkennen und schlägt ihre Mutter als mögliche Frau vor. Bitja gibt ihr das Baby mit, mit der Bedingung, dass sie ihn sehen darf wann sie will und das er später bei ihr im Palast wohnen wird. Sie gibt ihm den Namen Mose, was so viel heißt wie „ich habe ihn aus dem Wasser gezogen“.

2.Tag:

(ca. 20 Jahre später)

Elischeba, ein Kind, geht zu Mirjam und möchte wissen warum alle so geheimnisvoll tun. Mirjam erklärt ihr, dass Mose neulich wieder auftauchte und sie wusste, dass jetzt die Zeit reif ist Ägypten zu verlassen. Mose musste vor langer Zeit fliehen, weil er zusehen musste wie ein Ägypter einen Zwangsarbeiter brutal zusammen geschlagen hat. Das war zu viel für ihn und in seiner Wut schlug er den Aufseher tot. Dann gingen sie jeden Tag zum Pharao und baten ihn, die Israeliten  gehen zu lassen.

 

Was ist das?

Sicher habt ihr euch schon gefragt was da am Donnerstag vor dem Gemeindehaus stand. Hier erklären wir es euch:

Da waren zwei Frauen (Kerstin Sturm und Silke Grießhaber), die die Kirche nach Rissen untersucht haben.  Sie kommen aus der Hochschule für Technik in Stuttgart und haben mit einem Lasergerät die Kirche als  dreidimensionales Bild aufgenommen.

So können die gefundenen Risse in der Kirche repariert werden.

Das alles haben sie im Rahmen einer Bachelor-Arbeit gemacht.  

 

Im Paradies:

Eva fragt ihren Adam im Paradies: "Liebst du mich?" Er antwortet mürrisch: "Wen denn sonst?

 

KiBiWo in Zahlen

Dieses Jahr nahmen 95 Kinder und 36 Betreuer an der KiBiWo teil. Es waren 9  Gruppen mit 8-12 Kindern. Es waren 4 Tage und die Küche hat uns an 2 Tagen lecker bekocht. Wir waren 17.5 Stunden zusammen und haben 9 Eisbergsalate, 15 Gurken, 20 Paprika, 15kg Karotten und 3kg Äpfel in Salaten gegessen. Wir aßen 40l Pudding und 32kg Maultaschen, tranken 162l Wasser und Apfelsaft. Am Freitagnachmittag haben wir ein Stadtspiel mit 8 lustigen Stationen gemacht. Sabine Schneider-Wagner hat 56 Stunden gebraucht um die KiBiWo vorzubereiten.

Interview mit Mirjam (Anja Reimer)


 

Wie alt bist du?

14 Jahre

 

Wie kam es dazu, dass du die Rolle spielst?

Ich habe mir alle Rollen durchgelesen und Mirjam fand ich am coolsten.

 

Wie findest du die Geschichte?

Zu brutal weil viele Leute sterben oder gequält werden.

 

War es schwer denn Text auswendig zu lernen?

Nein, es war relativ einfach ich habe auch manchmal improvisiert.

 

Wie lange bist du schon bei der KiBiWo dabei?  

Seit ich sechs bin, also neun Jahre.

 

Was gefällt dir an der Rolle besonders gut?

Es ist lustig die Hauptrolle zu spielen und viele Kinder kennen mich.

 

Wie oft hast du im KiBiWo  Theater mitgespielt?

Ich habe schon 2-mal mitgespielt einmal als Jesus und dann als Mirjam.

3.Tag:

Endlich ist es so weit, die Hebräer dürfen gehen! Der Pharao hat sie praktisch aus dem Land verbannt. Sie packen so viel zusammen wie die Zeit reicht, denn das Volk muss noch in derselben Nacht fliehen. Nach sieben Tagen stöhnen die meisten, dass ihre Füße sie nicht mehr tragen. Plötzlich sieht Elischeba bei einer Rast Pferdewagen weit in der Ferne. Das Volk stellt fest, dass dies die Ägypter sind, die sie verfolgen. Die Menschen bekommen Panik und Mose betet zu Gott. Eine Frau bemerkt, dass der Boden am Schilfmeer nicht mehr sumpfig ist sondern man darauf laufen kann. Das Meer weicht zurück und das hebräische Volk läuft ans andere Ufer. Die Ägypter kommen auch durch das Schilfmeer. Viele Kinder bekommen Angst und auch die Erwachsenen. Dann geschieht das Wunder: das Meer kommt zurück und die Ägypter versinken und ertrinken. Die Hebräer sind gerettet!

 

Miriam: Eine Frau, die auf die Pauke haut

Sehr viel ist von Miriam in der Bibel nicht überliefert. Miriam, die Schwester der bedeutenden und bekannten Brüder Mose und Aaron. Es ist gar nicht so einfach, sein Leben neben  zwei bekannten Brüdern zu meistern. Sie selber, Miriam, scheint gar nicht wichtig zu sein. Wie es ihr geht, scheint keinen zu interessieren. Eines Tages, ganz unvorbereitet, war sie dann trotzdem für viele zum Vorbild geworden.

Miriam und ihre beiden Brüder erleben wohl eine der spannendsten Zeiten im Leben des Volkes Israel. Aus der Großfamilie des Jakob mit seinen zwölf Söhnen und den daraus hervorgehenden Familien entsteht das Volk Israel.  Nachdem die Ägypter sie zu billigen Fremdarbeitern gemacht haben, schreien sie zu Gott um Hilfe, dass er sie wieder in ihre eigentliche Heimat nach Israel zurück führt. Und diese Zurückführung geschieht eben nun gerade zur Zeit der Geschwister  Miriam, Mose und Aaron. Mose wird von Gott zum Retter und Leiter seines Volkes Israel berufen, Aaron ist inzwischen Hoher Priester und damit geistlicher Führer geworden.

In einer Nacht- und Nebelaktion fliehen die Hebräer. Doch sie waren kaum eine Tagesreise weit in der Wüste, als den Ägyptern einfiel, die Israeliten doch nicht einfach ziehen zu lassen. Sie jagten ihnen mit ihrem besten Militär hinterher. Inzwischen war das Volk am Schilfmeer, wahrscheinlich einem Ausläufer des Roten Meers, angekommen. Aber was jetzt? Ein Tag Freiheit – war´s das jetzt? Doch da hebt Mose den Hirtenstab und das Meer teilt sich. Das Volk Israel hat kaum Zeit zum Überlegen, vielleicht zu ihrem eigenen Glück, sie ziehen hindurch. Die Ägypter ziehen hinterher und ertrinken.

Am anderen  Ufer angekommen, kann Mose nur noch eins: Er lobt Gott. Aber jetzt kommt Miriams Auftritt: sie kann nicht anders , sie muss einstimmen und mi ihr die anderen Frauen. Es wird geklatscht und auf die Pauke gehauen zum Lob Gottes:  „Lasst uns dem Herrn singen, denn er hat eine herrliche Tat getan.“>

Interview mit Corinna Völmle

Wir haben Corinna Völmle interviewt, weil sie die neue FSJ-lerin  in der Brenzgemeinde ist und sehr viel mithilft.

Wie alt bist du?

20

Wo wohnst du?

Merklingen

Wie gefällt es dir in Weil der Stadt?

Sehr gut

Wie gefällt es dir in der KIBIWO?

Bis jetzt super. Die Kinder sind auch gut

Wie oft warst du schon in der KIBIWO?

Ich war schon 2 mal Teilnehmer und 2 mal hab ich schon geleitet.

Was bedeutet FSJ?

FSJ bedeutet: Freiwilliges Soziales Jahr

Wie bist du darauf gekommenen FSJ zumachen?

Nach dem ABI wollte ich nicht mehr so viel lernen und ein Freiwilliges Soziales Jahr ist ja auch mal was anderes

Was arbeitest du?

Büroarbeit, Jugendarbeit, JMT (Jugendmitarbeitertreff), Jungschar, Aktivangebot im Rahmen der Ganztagsschule in Weil der Stadt, Konfigruppe, Kopieren z.B. Liedblätter für Kirche oder jetzt für die KiBiWo.

Wie lange hast du für das Liederbuch für die KiBiWo gebraucht?

Ich  war 2 Wochen damit beschäftigt

Wie lange hast du gebraucht um die Spiele vorzubereiten?

 Ich habe mich 1,5 Stunden mit meinem Partner getroffen und dann habe ich mich 0,5-0,75 Stunden mit den Konfirmanden getroffen.

Stadtspiel

Station 1:

Die Kinder mussten in einer Pyramide(im Keller der Pforzheimerstr.3/1) nach einem Papierstreifen mit der Mitteilung, wo die nächste Station ist, suchen. Mit drei Lichtern, matschigem Boden und unebenen Stufen war die Aufgabe nicht leicht.

 

Station 2:

Israeliten (Teilnehmer) mussten Wasser über weite Wege transportieren. Dazu wurde ein Becher in die Mitte einer Plane gestellt.

 

Die von allen gespannte Plane wurde hochgehoben und eine auserwählte Strecke getragen, ohne umzukippen.

Station 3:

Pflastersteine von einem Haufen zum Weg tragen und eine Mauer bauen. Dabei durften immer nur zwei Kinder gleichzeitig schleppen Die Kinder mussten wie Sklaven.

Station 5:

Die Israeliten haben Pause und müssen jeden Tropfen Tee trinken, der aus einer Rinne kommt. In Ägypten war es heiß und die Sklaven haben nur wenig zu trinken bekommen.

Station 6:

Am Rabenturmsuchten die Gruppen nach dem m Zettel mit den Hieroglyphen, die ihnen den nächsten Ort verraten.

Station 7:

Schätzung einer Würfelpyramide. Wie viele Würfel sind aufgebaut? Und eine Entspannte Pause mit Tee und Brötchen.

Station 8:

In der Brenzkirche wurden den Teilnehmern die Augen zu gebunden und der erste in der Schlange musste die Anderen aus seiner gruppe den mit Kreppband geklebten Spuren führen. Zum Schluss mussten sie den Schatz (zwei Tafeln Schokolade)suchen.

 

Die Evangelisten

In der Schule vertraut der Klassenlehrer dem Pfarrer an, dass die Kinder heute wenig gelernt haben:
"Stellen Sie sich vor, ich habe gefragt, wer die vier Evangelisten sind. Und ein Junge hat geantwortet: Josef und Nepomuk...!"
Darauf erwidert der Pfarrer: "Seien Sie doch froh, dass er wenigstens zwei gewusst hat!"

Redaktion 2010: Hannah Brinkmann, Petra Brinkmann, Jule Fischer, Ann-Cathrin Gans, Juliane Holler, Veronika Howoldt, Sarah Ippolito, Kristin Johansson, Manuela Lemke, Paula Maas, Katharina Mauderer, Tabea Raimann